Papa Mama Martin Haus Freund

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Papa Mama Martin Haus Freund

Als mein Großcousin Makki, eigentlich Martin, genau heute vor 40 Jahren das Licht der Welt erblickte, gaben ihm die Ärzte gerade einmal 2 Jahre zum Leben. Sein Herzfehler sei zu schwerwiegend und sein Schluckreflex nicht ausgebildet, weswegen er im Krankenhaus künstlich ernährt werden sollte. Makki war vom ersten Tag an auf dieser Erde fast blind und taub.

Bis heute, 4 Jahrzehnte später, führt Makki durch das Engagement seiner Eltern ein zufriedenes und erfülltes Leben.

Er hat den Schluckreflex und die Gebärdensprache gelernt, trägt einen Herzschrittmacher in seinem Körper, und kann seit 20 Jahren, wenn auch etwas wackelig, auf zwei Beinen gehen.

Makki hat das alles durch sein Umfeld geschafft. Es hat ihn geprägt und gezeigt, was alles möglich ist. Ein Umfeld, das seinem Wesen und Körper mehr zugetraut hat, als alle Ärzte und Experten zusammen.

Und Makki gibt: Aus vollem Herzen schüttet er die Liebe, die ihm geschenkt wird, zurück auf die Menschen aus, die ihm umgeben.

Für Makkis Eltern Sanne und Petzi war Er von der ersten Sekunde an nicht der schwerbehinderte Sohn mit geistigen und körperlichen Defiziten. Für die Eltern schlummerte in ihrem Sohn ein unglaubliches Potential, Dinge lernen und begreifen zu können.

Mein Großonkel Petzi hat dieses Potential durch verschiedene Erfindungen von Anfang an gefördert und so Makki einen Zugang zur eigenen Identität und Willensfreiheit ermöglicht.

Die Geschichte von Makki, Petzi und Sanne habe ich in einem Fotobuch festgehalten. Dabei habe ich die Familie über mehrere Monate begleitet und portraitiert. Mir war es wichtig während meiner Reise, ein intimes und vertrautes Klima zu schaffen, um den Betrachter am alltäglichen und mit unfassbar viel Liebe gefüllten Leben teilhaben zu lassen.

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